Ein Tag in Ramsau am Dachstein

Zusammen mit meiner Frau Stefanie und meinen Kindern Daniel (13 Jahre) und Lisa (7 Jahre) habe ich – Martin – einen Tag in der Ramsau verbracht. Hier habe ich meine Erfahrungen und Eindrücke festgehalten – viel Spaß beim Lesen!
Wer mit Kindern Urlaub in den Bergen macht, weiß: Stundenlanges Wandern wird schnell zur Nervenprobe, spätestens wenn die Kinder zum ersten Mal streiken. Deswegen haben wir einen Ausflug in die Ramsau am Dachstein gemacht, um die Kinder sportlich bei Laune zu halten. Gleich nach dem Frühstück hieß unsere erste Station „Forestpark“ – ein Klettergarten, wo auch unsere Kleinste – Lisa – ihren Spaß hatte.
Zusammen mit Mama Stefanie konnte sie im „Kid´s Park“ spielerisch die ersten Schritte im Klettergarten machen, auch wenn das mit dem Gleichgewicht noch nicht ganz funktionierte. In der Zwischenzeit eroberten mein Sohn Daniel und ich den Klettergarten, obwohl er sicherlich weniger Angst hatte als ich. Besonderes Highlight für mich war der Flying Fox – einfach eine unglaublich coole Fahrt!
Nach dem kräfteraubenden Vormittag ging´s zu Mittag per Lift auf den Rittisberg: Energie aufladen, am „Barfußweg“ einmal quer über die verschiedensten Materialien gehen und dann mit dem Rittisberg Coaster (eine Sommerrodelbahn) den Berg hinuntersausen. Wirklich lustige Sachen, nicht nur für die Kinder. Als Familienvater war für mich jedoch super, dass wir dafür kein Auto brauchten – alle Attraktionen sind in unmittelbarer Nähe.
Am Nachmittag fuhren wir zu den Kinderklettersteigen, wo jeden Mittwoch und Donnerstag der Tourismusverband Ramsau am Dachstein eine Führung mit einem geprüften Bergführer anbietet. Wir hatten uns schon zuvor angemeldet und waren gespannt, was uns dort erwarten würde. Stefanie und Lisa „kletterten“ den Kinderklettersteig „Kali“, der für Kinder ab 7 Jahre gemacht ist. Das laute Lachen von Lisa war jedoch von Weitem zu hören, die sportliche Herausforderung machte ihr riesigen Spaß, sogar die etwas schwierigeren Passagen meisterte sie ohne Probleme.
Daniel und ich wollten den Jugendklettersteig „Kala“ bezwingen, dazu noch den Klettersteigschein erlangen, um etwas mehr in die Materie rund um das „Klettersteigen“ einzutauchen. Nach der Materialkunde und der richtigen Handhabung der Ausrüstung stand die Begehung des Klettersteigs an. Daniel stellte sich sehr gut an und meisterte den Klettersteig mit Bravour, während ich doch ein wenig länger brauchte. Immer wieder gab der Bergführer Tipps für die richtige Klettertechnik, was für mich persönlich sehr hilfreich war. Am Ende freuten sich Daniel und ich über unseren Klettersteigschein, während uns Lisa stolz ihre Urkunde und Kinderkletternadel zeigte. Nach dem sportlichen Tag fuhren wir dann zurück zum „Ramsau Beach“ – ein Badesee am Fuße des Rittisberg – wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen.
Alles in allem war es ein wirklich toller Tag und vor allem das „Klettersteigen“ hat die ganze Familie in den Bann gezogen. Eines wissen wir ganz bestimmt: Wir kommen sicher wieder in die Ramsau, nächstes Mal jedoch mehrere Tage. Gebucht haben wir nämlich schon!

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